Wie funktioniert ein GPS-Tracker
Ähnlich wie ein Smartphone besteht ein GPS-Tracker aus einem GPS-Empfänger und einem Mobilfunk-Modem. Er hat allerdings keine Tastatur und keinen Bildschirm, sondern höchstens ein paar Funktionstasten. Auf www.abhoergeraete.biz/gps-tracker.html ist beispielsweise ein Gerät zu finden, das eine SOS-Taste besitzt, mit deren Hilfe man eine Notfall-SMS abschicken kann.
Um den GPS-Tracker in Betrieb nehmen zu können, muss zuerst eine SIM-Karte eingesteckt werden, bei der die PIN-Abfrage abgeschaltet ist. Da das Gerät keine Tastatur hat, ist die Eingabe einer PIN nicht möglich, also funktioniert das Gerät nur, wenn keine PIN erforderlich ist. Ist die SIM-Karte eingesteckt, dann ruft man den GPS-Tracker mit einem Handy an, das die Positionsmeldungen erhalten soll. Als Antwort auf diesen Anruf erhält man die erste SMS mit den Positionsangaben des Geräts. Diese SMS enthält, neben der Uhrzeit, dem Batteriestatus und der Geschwindigkeit, mit der sich der GPS-Tracker bewegt, als wesentliche Angabe die Koordinaten des Gerätestandorts und einen Link zu einem Online-Karten-Anbieter. Wenn man diesen Link aufruft, bekommt man eine Karte mit einer Markierung für die Position des GPS-Trackers angezeigt. Bei dieser ersten SMS sollte das natürlich der eigene Standort sein und die Geschwindigkeit Null, sofern man das Ganze nicht in einem fahrenden Fahrzeug durchführt.
Nun hat man mehrere Möglichkeiten den GPS-Tracker zu nutzen. Welche man wählen sollte, hängt vom Anwendungsfall ab. Eine Möglichkeit ist, den Tracker so einzustellen, dass er in regelmäßigen Abständen eine SMS mit den aktuellen Positionsangaben schickt. Je nach SIM-Karte, kann dies auf die Dauer natürlich teuer werden und bei einer Prepaid-Karte funktioniert das nur, solange ausreichend Guthaben vorhanden ist. Das Verfahren eignet sich also eigentlich nur für den Fall, dass man den Weg des Trackers verfolgen und aufzeichnen will.
Eine andere Möglichkeit der Nutzung ist das Festlegen eines Gebiets, das der Tracker nicht verlassen oder betreten darf. Dann bekommt man nur für diese genannten Fälle eine SMS zugeschickt. Und schließlich kann man den GPS-Tracker auch anrufen, um den Standort mitgeteilt zu bekommen, wenn man die Nummer kennt – so wie beim ersten Test.
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